Für den FRIEDEN auf dem WEG

Peace Road 2018 in Oberösterreich

Für den FRIEDEN mit dem Rad auf dem WEG

Wir setzten am 13. Oktober 2018 anlässlich des internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung ein Zeichen.

UPF Oberösterreich in Zusammenarbeit mit 3 Gemeinden und deren Bürgermeister beteiligte sich am 13. Oktober 2018 an dem weltweiten Projekt Peace Road mit einer Radtour von der Friedensbrücke vor dem Forstmuseum in Reichraming  http://www.reichraming.at/  – das Ennstal heraus nach Ternberg http://www.ternberg.at/ – bis zum Friedensdenkmal in St. Ulrich http://www.st-ulrich.at/.

Vor dem Forstmuseum warteten uns der Bürgermeister von Reichraming und der Vorstand des Forstmuseums mit einem regionalen Frühstück und Musik auf. Der Bürgermeister betonte die Harmonie dieses Ortes vor dem Forstmuseum, das für das Erbe der Vergangenheit steht und der Friedensbrücke, gebaut von Jugendlichen aus Israel, Palästina und Österreich, die für eine hoffnungsvolle Zukunft steht.

Die Gemeinderätin von Reichraming, die schon im vergangenen Jahr die Peace Road Initiative tatkräftig unterstützte und auch heuer wieder sehr viel zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hatte, wurde zur Friedensbotschafterin ernannt.

Nachdem das Ensemble der Blaskapelle von Reichraming die Europa Hymne gespielt hatte, machten sich die Radfahrer auf den Weg.

Die Radfahrer kamen in Trattenbach vorbei, dem Tal der Feitelmacher. https://www.tal-der-feitelmacher.at/.

Beim Zwischenstopp in Ternberg wurden die Friedensradler vom Bürgermeister dieses Ortes in der Pfarrbaracke empfangen. Hier war von 1942 bis 1944 ein KZ-Außenlager von Mauthausen, in dem bis zu 400 Häftlinge untergebracht waren, die beim Bau des Ennskraftwerkes mitarbeiten mussten. Der Bürgermeister verköstigte die Gäste dem Gedenkort entsprechend mit Wasser und Brot. Wir bekamen auch eine kompetente Einführung über die Gedenkstätte.

Der letzte Teil der 30 km langen Strecke war noch ein kraftraubender Anstieg zur Friedensgemeinde St. Ulrich.

Vor dem Friedensdenkmal in St. Ulrich erwarteten uns die Frau Bürgermeister sowie Gemeinderäte von St. Ulrich.  Es war schon Speis und Trank aus der Region vorbereitet und die Radler konnten sich dank des herrlichen Wetters auf den vorbereiteten Sitzgarnituren im Freien stärken und ausruhen.

Es hat uns sehr gefreut, dass zwei Vizebürgermeister aus der angrenzenden Stadt Steyr zum Empfang der Friedensradler gekommen sind.

Auch Herr Dr. Walther Lichem in Begleitung von Herrn Peter Haider, UPF-Österreich, war schon aus Wien eingetroffen.

Alle, besonders auch die Gäste aus Wien, fühlten sich sehr willkommen in der Gemeinde St. Ulrich, die dank des verstorbenen Altbürgermeisters Thaddäus Steinmaier 1982 die erste Friedensgemeinde weltweit wurde.

Zwei Schüler der Übergangsklasse des ORG Steyr ROSE http://www.rose-steyr.org/ , die selber mit geradelt sind, bedankten sich. Die freiwilligen Spenden, die in Reichraming und St. Ulrich eingenommen wurden, werden der ROSE übergeben, um die Übergangsklasse mit ca. 20 Geflüchteten zu unterstützen.

Den Abschluss der Peace Road bildete der Vortrag von Herrn Dr. Walther Lichem zum Thema „Friede durch Bewegung, durch offene Tore“ im Gemeindesaal von St. Ulrich. Er gab einen interessanten Überblick über die Entwicklung der Begriffe Friede und Menschenrechte im Laufe der Jahre in den Vereinten Nationen. Seine zahlreichen persönlichen Erlebnisse als österreichischer Botschafter in den verschiedenen Ländern, aber auch als Teenager mit dem Rad und dem Puch-Moped in den Nahen Osten und nach Afrika berührte die Zuhörer sehr.

Mag. Maria Pammer, UPF-OÖ

 

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