Die Weiblichkeit Gottes

Die Frauenföderation-OÖ und UPF-OÖ

haben am 14.4. 2018 zum Vortrag

„Die Weiblichkeit Gottes“

nach Linz in die Humboldtstraße eingeladen.

Der Vortragende, Herr Herbert Giller wurde 1947 in Wien geboren. Er studierte Nachrichtentechnik an der TU Wien und später Physik an der Universität Wien, sowie Philosophie bei Leo Gabriel („Integrale Logik“) und H. Christof Günzl („Das Neue Denken“).

Er ist langjähriger Fachjournalist und Autor von 4 Büchern. 1976 kam das Buch „Was kommt nach dem Kommunismus?“ und 2012 „Was kommt nach dem Kapitalismus?“ heraus. Seit vielen Jahren ist er ein sehr genauer Beobachter der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen in der Welt.

Sein aktuelles Thema ist die geschichtliche Entwicklung der Stellung der Frau beginnend vom Frühchristentum bis heute.

Es war interessant zu hören, wie diese Entwicklung parallel zu den Weichenstellungen innerhalb der  christlichen Lehre und den damit verbundenen Kirchenspaltungen verlief. Die erste wichtige Diskussion entstand mit Arius von Alexandria, der zum Verhältnis Jesus und Gott klar Stellung bezog und im Konzil von Konstantinopel verurteilt wurde. Damit setzten sich in der Folge die Trinitarier durch, die die Lehre der Dreifaltigkeit, von Gott Vater, Gott Sohn und dem Heiligen Geist vertraten. Nestorius trat dann im 5. Jhd. gegen den aufkeimenden Marienkult auf, der Maria als Gottesgebärerin ernannte. Auch Nestorius ereilte im Konzil von Ephesus das Schicksal des Kirchenbanns. Herbert Giller betonte, dass der Marienkult die Position der Braut Christi usurpierte.

Bevor sich in unserer Zeit die wahre Weiblichkeit manifestieren kann, versucht die Gegenseite sie zu zerstören. Feminismus, der hauptsächlich gegen den Mann gerichtet ist und Genderismus sind Strömungen, die die Entwicklung der wahren Weiblichkeit blockieren.

Frauen wie Rosa Mayreder  jedoch sind Vorbereiterinnen für des Zeitalters der Frau. Eines der bekanntesten Zitate dieser österreichischen Schriftstellerin und Kulturphilosophin war: Man wird erst wissen, was die Frauen sind, wenn ihnen nicht mehr vorschrieben wird, wie sie sein sollen

Gleichberechtigung ist nicht genug, es geht um die gleiche Wertschätzung und Würdigung der Geschlechter.

Die gleiche Würdigung kann man nur dadurch begründen, wenn man das weibliche Wesen Gottes versteht, das durch die Frauen zu uns spricht.

Mag. Maria Pammer, UPF-OÖ

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