4. Interreligiöse Frühstück 2017 am 14. Oktober in Linz

organisiert von Universal Peace Federation OÖ und der Familienföderation für Weltfrieden OÖ.

 

Diesmal stand das Treffen unter dem Thema „Ein Segen sollst du sein“.

Vertreter des Katholizismus, des Islam und der Familienföderation gaben Impulse zu diesem Thema.

Nachdem sich alle am Frühstücksbuffet bedient haben, begann Herr Heinz Krcek mit seinen Ausführungen. Als ehemaliger Benediktiner-Pater und Theologe konnte er zu diesem Thema aus dem Vollen schöpfen. Er begann mit dem dreifachen Segen Gottes an die Menschen in Gen.1.28, der Gabe und Aufgabe zugleich ausdrückt. Über den Erstgeburtssegen, den Jakob sich von seinem Bruder Esau erkauft hatte, spannte sich der Bogen seines Referates bis hin zur Ehesegnung der Familienföderation.

Die kath. Bischöfin Christine Mayr-Lumetzberger erklärte die Segenswirkung der Psalmen im Alten Testament hin. Sie wies dann an Hand des Märchens von Dornröschen darauf hin, dass sowohl der Segen, aber auch das Gegenteil davon, der Fluch, große Auswirkung haben können. Gute Gedanken und Worte können sich wie eine Wolke ausbreiten. Sie beschloss ihren Beitrag mit einem irischen Segenswunsch.

Herr Yunus Mayrhofer, Vertreter der Ahmadiyya Muslim Gemeinde, betonte, dass man einen Segen nicht besitzen kann, also nicht auf ihm sitzen kann. Der Segen wird erst zum Segen, wenn er weitergegeben wird. Er hat in seiner Jugend die christliche Kultur als etwas Einladendes und nicht Ausgrenzendes erlebt. Für ihn gilt das gleiche für den Islam. Er soll lediglich das nicht Segenbringende verdrängen und dadurch ein gutes Leben ermöglichen.

Mari Peham konnte durch die Lieder, die sie selber mit Klavier begleitete, die Wirkung von guten Worten durch ihren Gesang verstärken.

Anschließend gab Herr Ledermüller ein persönliches Zeugnis. Als er als Junge in das Internat kam und von seinem Vater beim Abschied mit Weihwasser gesegnet wurde, erlebte er den tiefen Wert des elterlichen Segens für ihre Kinder. Diese Tiefe des Segens hat er dann wieder vor genau 35 Jahren, am 14.10.1982, bei seiner Ehesegnung von Rev. Moon und seiner Frau in Korea erlebt.

Herr Kurt Sattlberger, Energetiker, konnte bestätigen, dass Segen, aber leider auch Fluch, von Eltern an Kinder große Auswirkung auch noch für die nächsten Generationen haben kann.

Nach den Wortmeldungen einzelner sangen die Teilnehmer gemeinsam das irische Segenslied:

https://www.youtube.com/watch?v=-vmUfL2xVoM

Alle Teilnehmer waren sich einig darüber, dass wir den Segen nur behalten können, indem wir ihn weitergeben.

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