Maria Theresia und die weibliche Seite der Macht

Mag. Barbara Grabner widmete sich in ihrem Vortrag anlässlich des 300. Geburtstages der großen Habsburgerin vor allem ihrem Ehe- und Erziehungskonzept und wie sie Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen versuchte. Sie schaffte es, trotz weitverbreiteter Skepsis und einer Übermacht an Gegnern sich durchzusetzen und weitgreifende Reformen, ohne Rücksicht auf Privilegien, durchzuführen.  Als Herrscherin verfügte sie über außerordentlichen Mut und eisernen Willen, strategisches wie diplomatisches Geschick. Das Credo ihrer 40-jährigen Herrschaft lautete: Dienst am Staat und Sorge für die Menschen zu tragen, die einem anvertraut wurden. Die Errungenschaften ihrer Regierungszeit wirken bis in die Gegenwart nach.

Frau Grabner stellte auch zum Schluss die Frage: Herrschen Frauen anders als Männer? Inwiefern gibt es eine typisch weibliche Art zu leiten? War Maria Theresia eine Vorläuferin für Frauen an der Macht?  Stehen wir vor dem Beginn eines weiblichen Zeitalters der Menschheitsgeschichte? Feminin bleiben oder sich den Männern anpassen, mit gleichen oder anderen Attributen punkten?

25 Teilnehmer folgten sehr interessiert dem lebendigen informativen Vortrag über das Leben und Wirken dieser großen Frau. Wir wurden zusätzlich angeregt nachzudenken, was die weiblichen Qualitäten in verantwortungsvollen Positionen sind, die auch heute für die Schaffung einer friedlichen Welt wichtig sind.

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